Eine große Ehre wurde der im Alter von 85 Jahren verstorbenen ehemaligen Pfarrhaushälterin Christl Brandner, im Ort allgemein bekannt als Pfarrer-Christl, bei ihrer Urnenbeisetzung erwiesen. Das Requiem in der Pfarrkirche zelebrierte der ehemalige Kaplan des Pfarrverbands Oberes Achental und jetzige Pfarrer von Feldkirchen Adrian Zessin in Konzelebration mit Monsignore Wolfgang Huber und Pfarrer Peter Bergmaier. Feierlich umrahmt wurde es vom Kirchenchor, dirigiert von dessen ehemaligem Leiter Benedikt Meurers, und von dessen Frau Verena Meurers-Zeiser an der Harfe.
Mit viel Herzblut habe Christl Brandner ihre Arbeit als Pfarrhaushälterin und Pfarrsekretärin verrichtet, die sie ab 1968, damals von ihrem ehemaligen Heimatort Bischofswiesen kommend, ausgeübt habe, sagte Pfarrer Adrian Zessin beim Requiem in der Pfarrkirche. Auch nach ihrem Eintritt ins Rentenalter habe sie sich noch in vielfältiger Weise für die Pfarrei Reit im Winkl eingesetzt, unter anderem durch ihre liebevolle Gestaltung des Blumenschmucks in der Pfarrkirche. In seiner Zeit als Kaplan im Pfarrverband habe sie ihm in vielen Gesprächen oft Mut zugesprochen.
Auch im Namen der Erzdiözese München und Freising nahm Monsignore Wolfgang Huber in großer Dankbarkeit für ihre vielen Verdienste Abschied von der Verstorbenen. Ihr Leben habe sie aus dem Glauben heraus gestaltet und sich neben ihrer engagierten Arbeit im Pfarrheim auch im Kirchenchor, in der Schola und in der Frauengemeinschaft gesorgt um die Menschen. Ihn persönlich und auch seinen Bruder Christoph habe sie in ihrer Eigenschaft als Pfarrsekretärin oft viel Halt gegeben, als sie beide noch in der Pfarrjugend aktiv waren und sie auf ihrem Weg bis hin zur Priesterweihe bestärkt.
Bericht: Sepp Hauser – Sterbefoto Christl Brandner




