Rund um dem Weltfrauentag am 8. März 2026 – Kabarettprogramm von INKA MEYER – Highway to Health
Wie heißt es so schön? Lieber 30 Minuten erben als 30 Jahre arbeiten. Auch Inka Meyer hat von ihrer Großmutter so einiges geerbt: Neben funkelnden Augen und sprühendem Witz leider auch ein Immunsystem, das im Kampf gegen Krankheiten eher Pazifist ist. Schon ihr halbes Leben düst die Kabarettistin kometengleich durch das Sonnen- und Gesundheitssystem: Per Anhalter durch die Praxis. So ist das: Unser Schicksal steckt oft in unseren Genen. Kann man dem eigenen Stammbaum überhaupt entkommen? Ja! „Denn wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“, lautet Meyers entschlossenes Credo!
Um die Wurzeln ihrer Familie ans Licht zu bringen, begibt sich die mit Nordseewasser getaufte Meerschaumgeborene im kleinen polnischen Ort Jasenitz auf eine kontrollverlustige Suche nach dem Haus ihrer Urgroßeltern. Dabei wird für sie eine Übersetzungs-App im Dialog unabdingbar: So ist Inka Meyer für die Dorfbewohner eine Attraktion – und die Einheimischen für Inka Meyer.
Was genau sie am Ende ihrer Reise durch das ehemalige Pommern findet, wird natürlich nicht vorab verraten. Nur so viel: Ihre Kabarettshow gleicht einem chirurgischen Eingriff, einer „Inkavention“, die das körperliche und seelische Wohlbefinden aller Zuschauenden verbessern wird. Denn wer gesund sein will, muss lachen! Aber Vorsicht: Diese Person ist hochansteckend! Also: Maikäfer flieg – aber bitte ins Kabarett!
Equal Pay Day 27.02.2026
Die Lohnlücke liegt 2026 bei 16 % –und ganz ehrlich: 16 % sind einfach viel zu viel!
Konkret heißt das : Wir Frauen arbeiten vom 1. Januar bis zum 27. Februar 2026 – praktisch für umsonst – ganze 58 Tage lang, – für nix – ohne dafür das gleiche Geld zu bekommen wie die Männer.
Das allein zeigt schon ziemlich deutlich: Von echter Gleichberechtigung sind wir noch weit entfernt. Oder mal ehrlich: Findet das irgendwer gerecht?
Denn wer weniger verdient, hat weniger Macht! Weniger Sicherheit! Weniger Freiheit! Der Gender Pay Gap also die Lohnlücke wirkt wie ein Brennglas und macht sichtbar, wo es überall hakt:
Frauen übernehmen mehr Sorge- und Pflegearbeit, stecken öfter in Teilzeit fest, haben schlechtere Aufstiegschancen – und Leistung wird immer noch nach Maßstäben bewertet, die vor allem von Männern geprägt sind.
Solange Frauen strukturell weniger verdienen, sind wir nicht gleichgestellt. Ohne eigenes Geld keine echte Wahlfreiheit. Ohne finanzielle Sicherheit keine Unabhängigkeit. Ohne ökonomische und wirtschaftliche Unabhängigkeit bleibt Gleichstellung eine Illusion.
Deshalb ist Equal Pay keine nette Zusatzforderung, kein Luxus. Keine Forderung „für später“. Es ist die Grundlage für Gerechtigkeit, Demokratie und eine stabile Gesellschaft.
Weltfrauentag Bedeutung
Herzlich willkommen zur Pressekonferenz zum Weltfrauentag.
Der Weltfrauentag ist nicht nur ein Termin im Kalender.
Er ist ein Tag, an dem wir sichtbar machen, wofür Frauen jeden einzelnen Tag kämpfen.
Still – und laut.
Im Kleinen – und auf den großen Bühnen dieser Gesellschaft.
Heuer fällt dieser Tag mit dem Wahltag zusammen.
Gleich zwei gute Gründe, unsere Stimmen zu erheben.
Deshalb lautet unser Motto in diesem Jahr:
„Unsere Stimmen. Unsere Macht!“
Das ist kein Slogan.
Das ist Geschichte. – Und das ist Gegenwart.
Denn unsere Stimmen waren nie selbstverständlich.
Unsere Vorgängerinnen mussten dafür kämpfen,
überhaupt wählen zu dürfen.
Sie sind auf die Straße gegangen.
Sie haben Widerstand geleistet.
Sie haben Mut bewiesen.
Und manche von ihnen haben diesen Kampf
mit ihrem Leben bezahlt.
Deshalb beginnt politische Mitbestimmung genau hier:
mit unserer Stimme.
Unsere Stimmen sind mehr als Worte.
Sie sind Haltung.
Sie sind Forderung.
Sie sind Verantwortung.
Und sie sind Forderungen nach Gleichberechtigung.
Nach fairer Bezahlung.
Nach Schutz vor Gewalt.
Nach echter Teilhabe –
in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Ja, wir haben viel erreicht.
Frauen sind heute sichtbarer, lauter
und besser vernetzt als je zuvor.
Aber wir wissen auch:
Gleichberechtigung ist noch nicht Realität.
Solange Frauen weniger verdienen.
Solange Altersarmut vor allem Frauen betrifft.
Solange Sorge-Arbeit unsichtbar bleibt.
Solange hauptsächlich Frauen von Gewalt betroffen sind.
Solange brauchen wir starke Stimmen.
Denn Macht entsteht nicht von selbst.
Macht entsteht, wenn wir uns einmischen.
Wenn wir Haltung zeigen.
Wenn wir Verantwortung übernehmen.
Im Alltag.
In der Politik.
Und an der Wahlurne.
Und genau deshalb braucht es den Weltfrauentag
– heute genauso wie damals.
Dieser Tag erinnert uns daran,
dass Rechte erkämpft wurden.
Dass sie uns nicht geschenkt wurden.
Und dass sie niemals selbstverständlich sind.
Der Weltfrauentag ist Mahnung
und Auftrag zugleich.
Er zeigt uns:
Stillstand ist keine Option.
Unsere Stimmen sind unsere Macht.
Und jede einzelne Stimme
kann etwas verändern.
Und genau unter diesem Motto haben wir ein starkes, vielfältiges Programm zusammengestellt. – Mit Diskussionen, Workshops, Aktionen und Begegnungen. Dieses Programm stellen wir Ihnen nun vor..
„Solange unbezahlte Pflege- und Kinderbetreuung vor allem von Frauen geleistet werden, brauchen wir starke Stimmen, die Sichtbarkeit schaffen.“
„Jede dritte Frau erlebt Gewalt. Entscheidungen über unsere Körper werden ohne uns getroffen. Darum ist unsere Stimme so wichtig.“
„Der Weltfrauentag ist Mahnung und Auftrag zugleich: Jede Stimme kann verändern – heute und an jedem einzelnen Tag.“
Bericht: Stadt Rosenheim
Foto- Martin Weiand







