Breitbrunn – Die Proben zur Komödie „Nicht meine Leiche“ in drei Akten von Jack Smith in einer Schweizer Fassung von Nick Hasler laufen bereits auf Hochtouren. Zum Inhalt: Ein Samstag Vormittag kurz vor einer Beerdigung und einer Hochzeit.
Herbert Schmid (Andreas Obermeier), stets korrekt, jedoch etwas langweilig, betreibt das Beerdigungsinstitut „Goldene Harfe“. Seine Tage sich eher eintönig und dem täglichen Trott folgend – bis zum Hochzeitsmorgen seines Freundes David Berger (Martin Ettenhuber). Dieser hat sich fatalerweise auf einen Deal mit dem Mafiaboss Koslowski (Hartmut Distler) eingelassen, da er seiner zukünftigen Frau Julia (Christina Hekele) den heiß ersehnten Ehering zur Hochzeit an den Finger stecken möchte. Da David das geschuldete Geld aber nicht aufbringen kann, beabsichtigt er in seiner Verzweiflung, den Mafiaboss zu täuschen und ihm seinen Tod vorzugaukeln. Gesagt, getan inszeniert er in der „Goldenen Harfe“ seine eigene „Leich“.
Aber, es kommt, wie es kommen muss: Voller Entsetzen sieht seine Zukünftige ihren „toten“ Bräutigam und damit droht der ganze Schwindel aufzufliegen. Da ist Guter Rat nun teuer – es müssen also „Leichen“ ausgetauscht werden, aber irgendwie scheint alles aus dem Ruder zu laufen. Ein Ausweichmanöver führt ins nächste und das Lügenkonstrukt wird immer obskurer.
Ebenfalls mit von der Partie sind da die Brautmutter (Heidi Huber), ein Lehrling (Seppi Schneider), eine trauernde Witwe (Traudl Donauer), ein Elektriker (Sepp Schneider) und ein Leichtes Mädchen (Johanna Gartner).
Die Aufführungen finden am Freitag, 20. März, Sonntag, 22. März (11 Uhr), Freitag, 27. März, Samstag, 28. März sowie Sonntag, 5. April jeweils um 19.30 Uhr in der Chiemseehalle statt. Der Kartenverkauf über die Breitbrunner Tourist-Info hat bereits begonnen. Einlass ist eine Stunde vorher, für Verköstigung ist gesorgt.
Bericht und Foto: Tschalie Wastl – das Foto zeigt eine Probensequenz vom Stück “Nicht meine Leiche” mit (alle von links) Andreas Obermeier, Johanna Gartner, Martin Ettenhuber, Christina Hekele und Heidi Huber.




